Michael Jackson hat ein 4. Kind – Ähnlichkeit zu Blanket
Die Faszination Michael Jackson hält weiterhin an; sie scheint noch zuzunehmen. Jeden Tag erfahren wir weitere Einzelheiten über sein Leben und ob diese der Wahrheit entsprechen, kann von hier nicht eingeschätzt werden, aber es zeigt auch, daß gerade jetzt – nach seinem Tode – wie schon bei vielen anderen verstorbenen Stars zuvor, eine Art Verklärtheit ein.
Meine schönsten Balladen von Michael Jackson!
Michael Jackson war 50 Jahre alt, aber in seinem Herzen ein Kind geblieben
Wie verspielt und kindlich Michael Jackson wirklich war, zeigt eine Video-Aufnahme Anfang der 80-iger Jahre; Michael müsste so ca. 24 Jahre alt gewesen sein und auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er hat niemals gerne und viele Interviews gegeben; er bezeichnete sich immer selber als sehr schüchtern und wisse nicht, was er sagen solle. Diese Schüchternheit verlor er ganz und gar auf der Bühne; dort explodierte er regelrecht. Schon Quincy Jones, mit dem er Anfang der 80er Jahre seine Alben produzierte, beschrieb Michael Jackson als einen brodelnden Vulkan, aus dem das 20 Jahre lang trainierte und hineingequälte Können endlich ausbrechen wollte. Aber ausserhalb der Bühne blieb er immer ein schüchterner, sehr höflicher und zurückhaltender Charakter, der mit seiner weichen Stimme eher hauchte als sprach. Diesen Beitrag weiterlesen »
Michael Jackson hatte eine sanfte Seele – ist er daran zerbrochen?
Es erstaunt schon sehr, wie gross die Anteilnahme und das Interesse an Michael Jackson seit seinem Tod ist und das nach einer Zeit, wo er fast vergessen war und nur noch als „merkwürdiges Wesen” durch die Gazetten wanderte. Wer nahm ihn eigentlich noch ernst? Es fiel wirklich schwer, Verständnis für ihn zu entwickeln, nach all den Eskapaden, äusserlichen Veränderungen und vor allem nach den Missbrauchsvorwürfen. Passte es nicht genau in unsere Vorstellung von dem, was wir sowieso schon seit Jahren nicht mehr verstanden? Jetzt wussten wir alle plötzlich, warum er so merkwürdig war – er war ein Pädophiler?! Wir hatten eine Erklärung und konnten uns wieder anderen Dingen zuwenden und uns damit beruhigen, daß auch Geld und Erfolg keine glücklicheren Menschen macht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Polizei in Los Angeles ermittelt weiter auch wegen Mordes an Michael Jackson
Auch wenn man bisher kein ausgesprochener Michael Jackson Fan gewesen ist, müssen einen die momentanen Vorkommnisse um ihn berühren. Was musste er alles erleiden? Jetzt wird auch wieder wegen Mordes ermittelt und ist die Aussage von LaToya Jackson wirklich so abwegig, daß er wegen seines Geldes umgebracht wurde? Nur aus ihrem Munde klingt es befremdlich, da auch die gesamte Jackson Familie offensichtlich nur an seinem Geld interessiert war. Aber stellen wir uns doch mal vor, wie die 50 Konzerte hätten ablaufen sollen, mit einem Michael Jackson, der in einem gesundheitlich schlechten Zustand ist. Hätte das nicht nur ein Disaster werden können? Er selber hätte weiter an seinem Absturz gearbeitet und auch die Veranstalter, die das große Geld witterten, mussten angesichts seines Zustandes Zweifel gehabt haben.
Geschwisterzusammenhalt oder Michael Jackson in den Fängen eines Clans
In den letzten Tagen wurde durch den Tod von Michael Jackson ein Einblick in die Strukturen von Familien gezeigt. Auf der einen Seite herrscht der gewalttätige Patriarch – Vater Joe Jackson -, der auch jetzt noch seinen Einfluß nicht verloren zu haben scheint, auf der anderen Seite die gutmütige Mutter Katherine Jackson, die sich aber gegen den Ehemann nicht durchsetzen konnte oder wollte und neun Kinder, die jeder auf seine/ihre Art vermutlich darunter gelitten haben.
Die Rolle der Erstgeborenen
Schon in der Geschichte wird dem Erstgeborenen eine besondere Bedeutung zugesprochen. Die Erstgeborenen sind Symbol für den Fortbestand der Familie – oft wurden sie aber auch den Göttern geopfert; man gab das Liebste, was man hatte. Aber auch heute noch werden Erstgeborene geopfert, z.B. wenn die Söhne für das Vaterland in den Krieg ziehen und Mädchen in einigen Kulturen getötet werden, während man sich auf die Geburt von Söhnen sehr freut.
In den Königshäusern zeigt sich ebenfalls die große Wichtigkeit von Erstgeborenen. Sie sind zumeist die Thronfolger und sichern damit den Fortbestand der Monarchie. Leider gibt es noch immer in vielen Ländern die Tradition, daß nur ein männlicher Erbe den Thron besteigen kann. Es gibt aber auch positive Beispiele und zwar die schwedische Monarchie. Hier wurde zugunsten von Prinzessin Victoria die Verfassung geändert. Diesen Beitrag weiterlesen »
Eigene Schuldgefühle auf der Tochter abladen

Eigene Schuldgefühle führen zu Ausgrenzung von Kindern
In der heutigen Sendung „Zwei bei Kallwass“ ging es um zwei Mädchen von 12 und 10 Jahren (Emily und Viola), die Hilfe bei Frau Kallwass suchten, weil die jüngere Schwester (Viola) aus dem Internat geflüchtet ist und zurück nach Hause zu ihren Eltern und ihrer Schwester wollte. Die ältere Schwester hat sie in einem Gartenhäuschen versteckt und sucht jetzt Hilfe, weil sie nicht versteht, warum Viola ins Internat muß.
Im ersten Gespräch stellt sich heraus, daß sich Viola von der Mutter nicht geliebt fühlt und deshalb glaubt, ins Internat abgeschoben worden zu sein. Die Mutter hat einen großen Leistungsdruck auf sie ausgeübt und es damit gerechtfertigt, daß sie nur das Beste für sie wolle und ein Realschulabschluss heute keine Grundlage für eine gute Berufsausbildung sei. Sie wirkte sehr kalt und abweisend und war wenig empathisch für ihre jüngere, eigene Tochter während die ältere Tochter, die adoptiert wurde, keinerlei Schwierigkeiten bereitete. Emily bestätigte auch, daß Viola sehr viel strenger behandelt wird und sie dafür keinen Grund sehe. Diesen Beitrag weiterlesen »
Streit unter Geschwistern – positiv gesehen
Ärger, Streit und Wut innerhalb von Geschwistern im Kindes- und Jugendalter sind normal; in erster Linie geht es um die Liebe der Eltern. Wer bekommt mehr davon oder wer fühlt sich benachteiligt? Es geht um Rivalität und selbst wenn die Eltern davon überzeugt sind, daß sie ihre Aufmerksamkeit gleich verteilt haben, fühlt sich oft ein Kind schlechter behandelt.

Streit unter Geschwistern fördert die Identitätsfindung
Streit und Auseinandersetzung in diesem Alter verhilft Geschwistern dazu, sich im Erwachsenenalter durchsetzen zu können; hier werden die Grundlagen dafür gelegt, wie mit Konflikten umgegangen wird. Wie setzt man seine Wünsche und Bedürfnisse durch? Trägt man diese offen oder versteckt aus? Was jetzt nicht richtig gelernt wird, kann später im Leben erhebliche Nachteile bringen. Offene und faire Auseinandersetzung, wo jeder das Gefühl hat, nicht verloren zu haben, fördert den Zusammenhalt innerhalb von Kindern und Jugendlichen und bildet eine gute Grundlage für das spätere Leben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Einfluß von Familiensystemen

Jeder in der Familie hat einen guten Platz
Um Konflikte zwischen Geschwistern deuten zu können, ist es wichtig, sich das gesamte Familiensystem anzusehen, denn es besteht aus einer Gruppe von miteinander verbundenen Menschen, die sich gegenseitig beeinflussen.
Wir alle werden in Familiensysteme hineingeboren, in denen bestimmte Gefühle, Regeln, Interaktionen und Überzeugungen herrschen, die bereits seit Generationen an die Nachkommen weitergegeben werden. Alle Familiensysteme sind Beziehungsgeflechte, in der die Mitglieder in einer permanenten, wechselseitigen Beziehung zueinander stehen und wo jeder von anderen – auf oft versteckte Weise – beeinflusst wird. Jede Aktion löst eine sofortige Reaktion aus, an der die Familienmitglieder direkt beteiligt sind. Daher kann man sagen: egal was auch immer in einer Familie passiert, es wirkt sich irgendwie auf alle Familienmitglieder aus. Im bestmöglichen Fall herrscht in Familien eine natürliche Ordnung, in der jedes Familienmitglied an einem guten Platz steht, wo es gesehen, geachtet und sich geliebt fühlt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Welche Bedeutung hat der Altersabstand der Geschwister?
Nach der Geburt eines Kindes überlegen viele Eltern, wann der richtige Zeitpunkt für ein weiteres Kind ist. Dieses Thema wird immer wieder diskutiert und neben der persönlichen Lebenssituation spielt selten die Frage eine Rolle, wie das ältere Kind emotional mit dem Geschwisterkind zurechtkommt.
Am ehesten kann diese Frage noch von denjenigen beantwortet werden, die selber Erstgeborene waren. Wann hier der richtige Zeitpunkt ist, kann nicht pauschal beantwortet werden, aber es gibt einige Punkte, die sicherlich eine Rolle spielen und die auch zum Teil erforscht wurden.

Gibt es den richtigen Altersabstand für Geschwister?
Laut des Bamberger Familienforschers Prof. Hartmut Kasten sollten Geschwisterkinder idealerweise drei Jahre Abstand voneinander haben. Diese Geschwister hätten laut Kasten den maximalen Profit voneinander.
Im Alter von drei Jahren akzeptiere das größere Kind die Ankunft eines Geschwisterchens problemlos, während ein Kind in der oralen Phase zwischen zwölf bis achtzehn Monaten noch viel mehr mit “seinen Sinnen” wahrnimmt und die Veränderung intellektuell noch nicht nachvollziehen kann und somit grössere Probleme mit dem Geschwisterchen hat = es spürt einfach, daß die Mama sich nicht mehr so viel um es kümmert und dass jetzt ein anderes Kind wichtiger geworden ist (der Schoß oder die Arme der Mama sind jetzt besetzt) und auch das Schreien wird nicht so wahrgenommen wie früher. Der Schnuller, der dann in den Mund geschoben wird oder das Spielzeug dient als Ersatz für die Nähe zur Mutter. Das Signal, das damit von der Mutter ausgesendet wird, kann schon in dem jungen Alter eine Signalwirkung für das spätere Leben bedeuten: meine Bedürfnisse werden ignoriert und die Zuwendung erhalte ich nur, wenn ich ruhig bin und geduldig warte, bis sie wieder Zeit für mich hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Markus, der Zyniker und Marianne, das stille Mädchen
Herr und Frau Müller sind heute erwachsen (bereits mehrfache Grosseltern) und sie haben drei Kinder – zunächst ein Mädchen, dann sehr kurze Zeit danach einen Jungen und noch eine Nachzüglerin einige Jahre später. Die Kinder werden erwachsen, machen wenig Probleme (guter Schulabschluss, Ausbildung, Studium, Berufstätigkeit).
Schon im Kindesalter ist aber eine Veränderung nach und nach sichtbar: das Mädchen zieht sich immer mehr zurück.

kleines schüchternes Mädchen
Die Eltern verstehen nicht warum und fragen auch nicht nach dem Grund. Sie fordern lediglich ein, daß sich das Mädchen in das System einfügt. Aber je mehr sie mit Unverständnis reagieren, desto mehr distanziert sich das Mädchen. Im Erwachsenenalter wird sie krank, reagiert mit Depression und Angstattacken, aber die Familie geht keinen Schritt auf das Mädchen bzw. die Frau zu – sondern leugnet und ignoriert. Der jüngere Bruder geht in die Rolle des Zynikers und zeigt ein passiv-aggressives Verhalten gegenüber der Schwester. Gleichzeitig umwirbt er die Eltern und zeigt sich von seiner besten Seite. Die jüngere Schwester fordert auch ein Einfügen in das System und hat sich dem Bruder angeschlossen.
Das Mädchen ist innerhalb der Familie isoliert und zieht sich immer weiter zurück und möchte doch ein Teil dieser Familie sein, aber zu welchem Preis?
Ältere Geschwister sind klüger
Bei meinem heutigen Thema “Mit Geschwistern zusammenarbeiten” kam mir der Gedanke, ob es ein Zusammenhang zwischen der Geschwisterrangfolge und Klugheit und Intelligenz gibt. Dabei fiel mir ein Artikel in die Hände mit dem Titel: “Ältere Geschwister sind klüger”.

Der Junge kümmert sich liebevoll um seine gerade geborene Schwester
Dabei haben die Arbeitsmediziner Petter Christensen von der Uni Oslo und sein Kollege von der medizinischen Abteilung der norwegischen Streitkräfte bei ihrer Untersuchung feststellen können, daß ein Zusammenhang zwischen Intelligenz und Rangfolge der Geschwister besteht. Sie haben dafür Daten von 250000 norwegischen Wehrpflichtigen (Männer im Alter von 18 und 19 Jahre) ausgewertet und sind dabei zu folgendem Ergebnis gekommen:
In dem Fachmagazin “Nature” berichten sie davon, daß der durchschnittliche Intelligenzquotient (IQ) bei den Erstgeborenen bei 103,2, für die Zweitgeborenen bei 101,2 und bei den Drittgeborenen bei 100 liegt. Somit ist das ältere Kind meist auch das intelligentere und das erstaunliche ist, daß es dabei unerheblich ist, ob das Kind tatsächlich als erstes Kind geboren wurde oder ob es durch andere Umstände in dieser Rangfolge aufgewachsen ist (z.B. durch den Tod von Geschwistern). Selbst wenn ein Bruder innerhalb des ersten Jahres gestorben ist, lag der IQ immer noch bei 102,9, also ähnlich dem Erstgeborenen. Die Unterschiede seien damit relativ gering, aber trotzdem vorhanden, betonen die Forscher. Diesen Beitrag weiterlesen »
Geschwisterbeziehung – grundlegendes
Die Geschwisterbeziehung ist eine sehr enge und innige Beziehung und eine der längsten Beziehung im Leben. Sie entstehen mit der Geburt und bestehen oft bis ins hohe Alter. Eltern sterben, Freundschaften verändern sich, Ehepaare trennen sich, aber von Geschwistern kann man sich nicht scheiden lassen und selbst wenn sie eine lange Zeit nicht miteinander gesprochen haben, verbindet sie ein Blutsband und eine lange gemeinsame Geschichte. Man kann sich seine Geschwister auch nicht aussuchen; man wird in eine Familie hineingeboren und hat damit keine Wahlmöglichkeit.
Typisch für viele Geschwisterbeziehungen ist eine tiefverwurzelte (oftmals uneingestandene) emotionale Ambivalenz, d.h. das gleichzeitige Vorhandensein von intensiven positiven und negativen Gefühlen.
Die Geschwisterbeziehung weist sicherlich viele positive Aspekte auf, aber gerade die Geschwisterrivalität ist ein prägendes Ereignis, das hier näher erläutert werden soll.

